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Der Ortsteil Püschen

Die erste urkundliche Nennung von Püschen datiert auf das Jahr 1386.

Dies geht ebenfalls aus einer Urkunde hervor. In diesem Jahr verpachtete das Stift St. Florian zu Koblenz den Zehnten zu Höhn.
Hierin war die abzuliefernde Menge Hafer - der Zehnte - jeweils für einen längeren Zeitraum im voraus festgesetzt.

In der Grafschaft Diez und damit auch in den Kirchspielen Höhn und Rotenhain gültig, waren diese in kleinere Einheiten unterteilt. Sie wurden schon 1337 genannt und um 1490 als Zechen oder auch als Heimgereide bezeichnet.

In den Zechen waren mehrere selbständige Dörfer zu einer größeren Einheit mit gemeinsamer Viehweide, gemeinsamen Rechten im Märkerwald und sonstigen gemeinsamen Einrichtungen zusammengefasst. Den Zechen standen Heimberger vor, welche die Interessen der Obrigkeit vertraten und auch für das Einsammeln aller Abgaben innerhalb ihres Heimgereides zuständig waren.

Um 1772 wurden die Heimgereide (Zechen), bedingt durch den unterdessen eingetretenen Bevölkerungszuwachs, aufgeteilt.
In Nassau-Hadamar wurden die Heimberger als Herrschaftsbürgermeister bezeichnet.
Die Kirchspielschultheißen waren den Heimbergern übergeordnet und hatten außer dem Einsammeln und dem Verrechnen der Abgaben auch noch Aufgaben der Rechtsprechung zu erfüllen.

Auch der Ortsname Püschen veränderte sich im Laufe der Zeit:

1386: Pusschen
1413: Phußgin
1417: Puyschen
1476: Poyschen
1525: Pusschen
1585: Püschen

Montag, 10. Dez. 2018
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